Erfurts wachsende Stadtteile

Platz für Neues

In Erfurt gibt es viele Stadtteile, in denen aktuelle Wohnungsbauprojekte Neues entstehen lassen und somit stetig wachsen. Die Krämpfervorstadt ist einer davon. Sie bietet von der Mietwohnung in einem der Gründerzeithäuser oder in den Mehrfamilienbauten im Hanseviertel bis hin zum Eigenheim am Ringelberg verschiedenste Wohnmöglichkeiten. Im Entwicklungsgebiet „Äußere Oststadt“, zwischen den Fachhochschulstandorten im Norden des Stadtteils und der ICECity im Süden, werden in den kommenden Jahren insgesamt ca. 2.000 neue moderne Wohnungen, ein neuer zentraler Versorgungsbereich, mehrere Kitas und ein neuer Schulstandort mit Grundschule sowie Gymnasium entstehen. Am Alten Posthof werden bereits 36 Mehrfamilienhäuser mit 465 Wohneinheiten gebaut.

Die Johannesvorstadt, die im Nordosten an die Altstadt angrenzt, war früher ein klassisches Arbeiterviertel. Heute ist der Stadtteil vor allem bei jungen Menschen beliebt. Gut wohnen lässt es sich hier unter anderem im neu entstandenen Quartier „Johannesgärten“. Direkt vor der Haustür: der 2017 eingeweihte Stadtteilpark Johannesfeld mit viel Grün, einem Spielplatz sowie einer Skateanlage. Nicht weit entfernt davon liegt der Nordstrand, der zum Tauchen, Wasserskifahren und Schwimmen einlädt. Der Johannesplatz, der im Norden angrenzt, war übrigens das erste in Plattenbauweise errichtete Wohngebiet von Erfurt. Der kleinste Erfurter Stadtteil erstrahlt heute in saniertem Zustand und bietet viele Vorteile innerstädtischen Wohnens für Jung und Alt.

Folgt man der Magdeburger Allee von der Erfurter Innenstadt aus, so gelangt man in den Stadtteil Ilversgehofen. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die landwirtschaftlich geprägte dörfliche Siedlung zu einem beachtlichen Industriegebiet und Arbeiterwohnviertel der Stadt. Derzeit entsteht zentral am Ilversgehofener Platz ein Wohn- und Geschäftshaus mit über 70 modernen Mietwohnungen bzw. Apartments.

Nördlich der Erfurter Altstadt findet sich die Andreasvorstadt mit ihren rund 16.900 Bewohnern. Im Süden des Stadtteils liegen Borntal-, Blumen-, Auen- und Mühlenviertel, die vorwiegend zum Wohnen genutzt werden. Den Norden des Stadtteils dominieren das Helios Klinikum, der Campus der Universität Erfurt und der Nordpark, der im Zuge der BUGA 2021 in neuem Glanz erstrahlt. Auch in der Andreasvorstadt wurde und wird fleißig gebaut und neuer Wohnraum lockt nicht nur Studierende an.